Jeder will es haben, aber kein Mensch weiß so genau was es ist. Dieses Mysterium vom sich selbst lieben und gut für sich zu sorgen, hört heute für dich auf!
Du bist als Baby auf die Welt gekommen und konntest dich super ausdrücken, dir war es scheissegal was andere von dir dachten, wollten oder der Meinung waren, was du zu tun hast. Du hast alles für dich und deine Bedürfnisse gemacht und wolltest IMMER, dass es dir gut geht. Du hast das Konzept der Selbstliebe, Selbstfürsorge und Selbstwert in vollsten Zügen ausgelebt.
Mit der Zeit hast du dann angefangen dich anzupassen.
Sich selbst zu lieben bedeutet nicht, etwas neues hinzuzufügen, sondern die Dinge zu entfernen, die definitiv keine Selbstliebe sind. Verhaltensweisen, Glaubensmuster und Gedanken, die strafend und erniedrigend, statt liebevoll sind. Ich glaube du weißt genau von welchen Aspekten ich spreche.
Das ist das Aufopfern für alle. Die Gebende, die jedem immer alles aufs Silbertablett serviert aber nie zurückbekommt. Die Frau, die immer die Bedürfnisse anderer auf ein Podest stellt und ihre eigenen nie kommuniziert. Die Frau, die sich nicht traut so zu kleiden wie sie will und lieber unsichtbar bleibt.
Wohlgemerkt sind das immer Dinge, die du neu gelernt hast als Kind, und was du gelernt hast, kannst du wieder verlernen. Wie?
Indem du hinterfragst was in deinem Leben definitiv nicht liebevoll dir gegenüber ist und Step für Step aktiv daran arbeitest, es nicht mehr zu tun. Mal nicht sofort ans Telefon springen, mal nicht zum zehnten Mal ja sagen, obwohl du das Treffen nicht willst. Mal nicht das allergünstigste holen was möglich ist, mal zu sagen was wirklich deine Meinung ist, statt zu nicken um zu gefallen.
Selbstliebe ist so-gesehen immer anwesend aber eben nicht aktiv solange du immer gegen deine inneren Stimme handelst.
Frag dich das nächste Mal wenn du etwas tust oder denkst: mache ich das gerade, weil ich mich liebe und wirklich bewusst WILL oder aus Angst vor irgendwas?
Denn es ist eine richtige Scheissaktion, sich nicht gut um sich selbst zu kümmern.
Bis zum nächsten Artikel,
Elina